Samstag, 11. Mai 2013

Riesenseifenblasen

... ein Projekt für Familien, Singles und für alle, die Spaß an der Freud haben 





So wird´s gemacht


Riesenseifenblasen können Sie nur herstellen, indem Sie die Seifenblasenlösung stabilisieren und gut dehnbar gestalten. Beim Blasen der Riesenseifenblasen wollen Sie ja ein (grenzflächenaktives) Molekülnetz aufbauen, das nicht sofort kollabiert. Einfach nur Spülmittel und Wasser, solche Seifenblasen bleiben klein und platzen schnell. Eine Stabilisierung ist (am einfachsten) mit Zucker und Glyzerin bzw. Tapetenkleister möglich. 

1. 250 ml Wasser erhitzen und darin 125 g Zucker auflösen. Dazu das Wasser so lange heiß werden lassen, bis die Zuckerlösung klar wird. Abkühlen lassen.

2. 250 ml Spülmittel oder Neutralseife mit 250 ml Wasser mischen. 

3. Die beiden Lösungen miteinander vermischen und noch 20 ml Glyzerin aus der Apotheke untermischen. Ersatzweise können Sie auch 1 -2 Essl. sofort löslichen Tapetenkleister in der Mischung für Riesenseifenblasen auflösen. 

4. Dieser stark klebrigen und dicklichen Masse muss nun noch etwa 1 Liter Wasser untergemischt werden.

5. Lassen Sie die Seifenlösung aus diesem Rezept einige Stunden ruhen. 

6. Bevor Sie mit den Riesenseifenblasen anfangen, sollten Sie alle Gerätschaften zum Blasen gut mit der Lauge aus dem Rezept befeuchten. Egal, ob normale oder Riesenseifenblasen, an trockenen Stellen bildet sich kein stabiler Film aus und die Seifenblase kann dort schnell platzen.

7. Probieren Sie zunächst das Blasen von Seifenblasen Trichtern unterschiedlicher Größe. Dabei das schmale Ende zum Blasen nutzen, am großen Ende bildet sich - bei ruhiger Hand und ausreichend Puste - eine wirklich große Seifenblase. 

8. Metall- oder Kunststoffringe können natürlich nicht "geblasen" werden, man muss sie mit ruhiger Hand vorsichtig durch die Luft ziehen. Bevor Sie also Ihre Künste vorführen, sollten Sie ausreichend Erfahrung sammeln.