Sonntag, 16. Juni 2013

Bayerischer Wald & Drachensee

b i l d e r b u n t  * 

Mein Ausflug in den Bayerischen Wald





* BAYERISCHER WALD http://bit.ly/14aylNd
* WILLKOMMEN am Drachensee http://bit.ly/13R3RiO
* RUNDFLUG http://bit.ly/11qw8LM und http://bit.ly/13Lm4QD
* Drachensee Geschnatter - NATUREREIGNISSE http://bit.ly/11hGHnJ und http://bit.ly/168UGMr 
* Die TALSPERRE http://bit.ly/13R3RiO
* Die SEEBÜHNE - Kunstwerk http://bit.ly/124u8aO


Der Drache aus Deutschlands ältestem Volksschauspiel, dem „Further Drachenstich" gab dem erst 2009 entstandenen staatlichen Hochwasserspeicher seinen Namen. Rund um den 175 Hektar großen Stauseebereich des Flusses Chamb in Furth im Wald kommen Erholungssuchende und Natur-Entdecker gleichermaßen auf ihre Kosten.

Um den Besuchern den wunderschönen und vielfältigen See näher zu bringen, gibt es die Möglichkeit in der Tourist-Information und im Landestormuseum-Drachenmuseum Audio-Guides auszuleihen.

Was den Drachensee von anderen Stauseen in Bayern unterscheidet ist sein Vier-Zonen-Konzept und dabei vor allem die Naturerlebniszone und die Ökologische Regenerationszone.

Die hier verwirklichten Ausgleichsmaßnahmen lassen einen neuen Lebensraum entstehen, der gut Voraussetzungen besitzt auch bedrohten Tieren und Pflanzen neue Heimat und Überlebenschance zu bieten. Gleichzeitig können die Besucher in extra angelegten Beobachtungsstationen die heimische Vogelwelt störungsfrei beobachten.
Bescheidene 4 Jahre alt ist der Further Drachensee. Für die Natur, für die Tier- und Pflanzenwelt steigt seine Bedeutung aber von Jahr zu Jahr zusehends. Insekten wie z.B. Heuschrecken und Libellen, Amphibien, Fledermäuse, Fischotter und Biber haben ihn bereits als Heimat bzw. wichtiges Nahrungsbiotiop entdeckt. Vor allem die Vielfalt der Vogelwelt ist es aber, die immer mehr Naturfreunde wie z.B. Heribert Mühlbauer zum Drachensee lockt und begeistert. Mit in diesem Jahr zwei völlig neuen Vogelarten hat er seit der Flutung des Sees rund um den Drachensee 216 verschiedene Vogelarten durchziehend oder als Brutvögel entdeckt. Vom Zwergstrandläufer bis zum Seeadler, von der Flussseschwalbe bis zum seltenen Ohrentaucher, vom Rotschenkel bis zum Kranich konnten in diesem Jahr bereits wieder viele seltene Arten beobachtet werden. Die größte Überraschung war aber die erstmalige Feststellung ein Löfflers ...