Montag, 2. September 2013

2 x gezwickt - das Hirnzwickerl "Wenn Möpse mobben und Mobber mobblig möpsen"

*     alle Zeichnungen sind wie immer Seelenbilder - was ist das?
                                                                                      Hirnzwickerl - was ist das? 

Wenn Möpse mobben
und Mobber mobblig möpsen



Eliten und Hierarchien bestimmen all zumeist unser Dasein. Dann gibt es noch den Rest der Welt, das popelige Gesindel, die Fußabstreifer und die Tritt-mich-vor´s-Schienbein-Aushalter, den Mob der Wankelmütigen und Aufwiegelnden, … auf- oder absteigend bis zur Kriminalität.

Die Mobbler treiben möpsige Aktionen – ob allein, ob in der Gruppe
  • Der Mops, der zu mitternächtlicher Stunde euphorisch in die Wäsche seiner Nachbarn des gemeinsamen Wohnhauses im Trockenraum mit Nagelschere winzige Löcher sticht: Hitchcock (freie Übersetzung: Krähende Anhängerkupplung des Mobs) erwacht nicht nur bei Mondenschein zum Leben. An fremden Geräten klappt er nach Belieben Türen auf oder auch zu, als tatkräftiger Wischmop bedient er sich an fremden Wischtüchern und füllt für notwendigen Eigenbedarf sein Waschmittel ab. Haustüren und Türen vom Müllhaus bleiben offen stehen, dafür knallen seine Auto- und Wohnungstür mit explosiver Stärke ins Türschloß, und das ungezählte Male am Tag. Auch als nicht berufstätiger aber umweltbewusster Rentnermop mit Hörgerät lässt er seine uralte jedoch nicht mehr umweltfreundliche Buschtrommel grundsätzlich nur sonntags ertönen. Über gemeinschaftliche häusliche Verordnungen setzt sich der Hausmob grundsätzlich hinweg. Meist sieht er und hört er schlecht - wenn es um Tätigkeiten geht, die er lieber zu Zeiten eigenem Gutdünkens erledigt und dabei seine seelischen Mops-Lasten loswerden kann - oder lässt diese zwingende Not-Wendig-Keit zumindest andere glauben.   

  • Der Moppel in sozialen Netzwerken, bellt gern seine Meinung mit klaren einfachen Textbildern hinaus. Inhaltlich für die große Mops-Gruppe in der großen weiten Welt einfach & leicht aufbereitet verständlich formuliert und bebildert. Sinngemäß zusammengefasst „Vorsicht ich bin bissig und hau jedem eine in die Fresse“ - „weil ich über 40 bin, weil Montag ist, weil die anderen grundsätzlich blöder sind als ich, weil ...“ Er denkt, „Wer kennt mich schon?


  • Der argwöhnische Mob beäugt mit Adleraugen was andere tun, haben und sind. Mustert sich auf wie ein Pfau. Seine eingebildete Glitzerkrone liegt ihm schwer auf dem Verstand, und aus seinem Maul stinken faulige, selbst erdachten Reden. Lästern kann er allerliebst über andere.


      Die Hackordnung in Familien ist schnell erlernt. Sein wertvolles Gedankengut wird mit einschlägigem Jargon laut schreiend verteidigt, Möbel fliegen in seinem Stall mit Getöse um. Im Gegenzug dazu erobert dieser Plebs die Liebe seiner Liebsten mit überflüssigen, eher sinnlosen, manchmal teuren Geschenken. 
    (foto by cicero.de)


  • Die Großfamilie der Moppler lässt nichts aus, fühlt sich als Mittelpunkt der Welt. Verströmt nervtötendes Gift laut oder auch unmerklich, und mobbt gierig wie eine gefräßige Raupe. Gemeinsamkeit stärkt die Ziele des Großmops, er sucht seinesgleichen.

  • Im Sommer finden wir sie auf einer z.B. sizilianischen Insel zu Tausenden ganze lange 3 Monate. Zugedröhnt mit lauter Musik und Drogen frönen sie einem bescheidenem Dasein. Hinterlassen tonnenweise ihre Fäkalien im Meer und an den Stränden. Endlich frei von Zwängen, sich wieder einmal glücklich fühlen können, Illusionen als Realität sich vorgaukeln. Die 70 Einwohner dieser Insel freut das zusätzliche Einkommen.

  • Im Münchener Englischen Garten treffen wir auf unzählige brave Mops-Halter, die ihre Tütchen mit Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß in Tonnen abgeben. Die anderen Tonnen sind ebenso voll mit gemähtem Gras. Nicht frisch duftend, Nein, nach Fäkalien übel riechend. Dem Leiter des Englischen Garten tun seine Gärtner regelrecht leid. Das alles macht dem Mob nichts aus, raus zur grünen Lunge in der Stadt, raus aus den Klamotten - schwanzwedelnd hüpfen die Möpse im grünen Gras.

    (foto: Münchner Abendzeitung)


      • Im Grand-Mops-Hotel wird der leitenden Hausdame die Abmahnung vor die Nase gehalten. Dies auch noch obendrauf auf die verzweifelten diplomatischen Versuche, der in die Nase strömenden Schweißmarkierungen einer Aushilfskraft in den Suiten abzustellen. Hätte sie doch bloß vorher dem Obermops an der Rezeption um Rat gefragt!


      • Einer qualifizierten Fachkraft werden zuerst Führungseigenschaften vom aufmopsenden Mobleiter abgesprochen. Im 4-Augengespräch ohne Zeugen währenddessen: „Mal sehen, wer es länger aushält – andere gehen doch auch – Sie können doch noch einmal woanders richtig Gas geben“. Die vormals netten Kollegen stecken ihre Köpfe zusammen, richten ihre Zeigefinger auf das auserkorene Opfer. Jegliches Engagement des Gemobbten wird vergessen, Allein und Verlassen fühlt sich nun der Arbeitnehmer. Auch ein sozial eingestellter Arbeitgebermops muss nicht unbedingt „für- und miteinander“ handeln, er kann seinen schwerbehinderten Mitarbeiter durchaus auch grundlos entlassen. Zumindest, wenn schon alles Gerede nichts mehr hilft, was bleibt ihm denn dann noch übrig! Dies zum Schluss des Beispiels. Die feigen Kollegen tragen auf ihrem Hals einen schweren Klumpen gefüllt mit schlechtem Gewissen, und kennen ihren Kollegen auch Jahre später auf der Straße nicht mehr. Diese Mobbler sind schwache Wesen im Verstand, und können nicht anders, als ihr schlaffes Image aufpeppen durch schleimtriefende, glibbrige Signale aus ihren entwicklungsbedürftigen Hirnwindungen und Herzen. Sie fühlen sich nun leider mal wie eine dumme Marionette vor ihrem nächsten Vorgesetzten, können nur miteinander über ihr eigenes kleines Leid klagen. Wer kann das nicht verstehen?


      • Der politisch und wirtschaftlich orientierte gierige Mobbler kennt Tücken und Finessen, um seine Herde mit Management, zielorientierten Plänen, ausgetüftelten Wettbewerben als Leistungsbienen zu erhalten. Für ihn gelten nicht will Führen und Freude bereiten- Sein Agieren bemäntelt er überzeugend mit Polemik. Angst in der Mitarbeiterschaft wird bagatellisiert. Dauerstress wird als Ansporn gewertet. Konflikte werden unter den Teppich gekehrt. Mobbing als Ausrede von Querulanten wird abgewertet. So wird von ihm „Der beste Mitarbeiter“ ins Leben gerufen, „Qualitätsmanagement und wirtschaftliche Effizienz“ für Kontrolle vorgeschoben. „Straftaten + Benachteiligung“ angeblich verhindert. „Arbeitsplätze erhalten“ und „Aufstiegsmöglichkeiten“ werden versprochen. Seelenklempner werden bezahlt für tiefenpsychologischen Gruppensitzungen und "Supervisionen".

        (foto by wordpress-blog "Die Meinung ist frei" zum Thema Firmen, Ideen, Hierarchie)

      • Dem allzu eifrig mobbligen Mops bleibt beim Erklimmen der Sprossen auf der Leiter der Hierarchie leider lange unbemerkt, dass mit seiner Hackordnung andere auszustechen, er selbst zur Strecke gebracht wird. Mit Kaffeekochen, Fußtritten nach unten, Toilettenputzen, Schmeicheleien für Vorgesetzte, dem willigen Erledigen von Drecksarbeiten und unermüdlichem Einsatz zu Überstunden, der polemischen Darstellung ein unersetzlicher Mitarbeiter zu sein, mit dem unendlichen Gejammer vor seinen Kollegen macht er sich zum Idioten und erreicht bald seine berufliche Grenze.

      Doch möchte ich erinnern
       nichts im Leben bleibt wie es ist

      Das Leben ist immer in Veränderung und im Rhythmus
      wir sind ein Teil davon 
      Wenn wir es blockieren, blockieren wir uns selber
      Denken wir an unsere Verantwortung uns selbst gegenüber 
      dann tun wir es auch gerne für andere

       Es gibt viel zu tun auf dieser Welt
      Fangen wir bei uns selber an. Wer wächst wird größer

      alle Rechte vorbehalten © Katharina Hecht